Weingut Website erstellen: 7 Inhalte, die keine Winzer-Website vergessen darf
Viele Weingut-Websites sehen hübsch aus und verkaufen trotzdem nicht. Der Grund liegt selten am Design, sondern an den Inhalten. Diese 7 Bausteine sollte jede Winzer-Website haben, damit aus Besuchern Kunden werden.
Eine Website ist für ein Weingut oft der erste Kontakt, noch vor dem ersten Glas. Wer hier nur ein digitales Etikett zeigt, verschenkt Potenzial. Aus der Praxis mit Winzern in ganz Österreich haben sich sieben Inhalte herauskristallisiert, die den Unterschied machen.
1. Eine klare Antwort auf „Wer seid ihr?“
Besucher entscheiden in wenigen Sekunden, ob sie bleiben. Die Startseite muss ohne Scrollen zeigen, wer das Weingut ist, wo es liegt und wofür es steht. Ein Satz reicht oft, wenn er ehrlich und konkret ist statt austauschbar.
2. Eine verständliche Weinliste statt einer Fachtabelle
Restzuckerwerte und Säuregehalt interessieren Fachpublikum, nicht die meisten Kunden. Beschreiben Sie Ihre Weine so, wie Sie sie einem Gast am Tisch erklären würden: Anlass, Geschmack, Speiseempfehlung. Technische Daten dürfen ergänzend stehen, nicht an erster Stelle.
3. Ab-Hof-Verkauf: Öffnungszeiten, Anfahrt, Erreichbarkeit
Wer Wein direkt am Weingut kaufen will, sucht zuerst nach Öffnungszeiten und Anfahrt. Fehlen diese Informationen oder sind sie veraltet, wandert der Besuch zum nächsten Anbieter. Eine eingebettete Karte und eine aktuelle Telefonnummer gehören zur Basisausstattung.
4. Die Geschichte des Weinguts
Menschen kaufen nicht nur Wein, sie kaufen Geschichten, Haltung und Herkunft. Eine kurze, ehrliche Seite über die Familie, die Lage und die Philosophie hinter dem Weinbau schafft Vertrauen, das eine reine Produktliste nicht schafft.
5. Kontaktmöglichkeiten, die wirklich genutzt werden
Ein Kontaktformular allein reicht selten. E-Mail-Adresse und Telefonnummer sollten sichtbar und klickbar sein, gerade auf dem Smartphone. Wer eine Verkostung oder ein Firmenevent anfragen will, sucht diese Angaben zuerst.
Eine Weingut-Website muss nicht alles zeigen, was das Weingut kann. Sie muss zeigen, was der Besucher als Nächstes tun soll.
6. Aktuelle Termine und Veranstaltungen
Weinwanderungen, Verkostungen, Hoffeste: Wer solche Termine pflegt, gibt Besuchern einen konkreten Anlass zum Wiederkommen. Eine veraltete Terminseite wirkt dagegen wie ein verwaistes Geschäft.
7. Eine einfache Möglichkeit, Wein zu bestellen oder zu reservieren
Nicht jedes Weingut braucht einen vollständigen Online-Shop. Aber eine einfache Möglichkeit, eine Bestellung oder Reservierung anzufragen, sollte vorhanden sein. Mehr zum Einstieg dazu im Artikel Weinshop einrichten.
Fazit
Eine gute Weingut-Website ist kein Kunstwerk, sondern ein Verkaufswerkzeug. Wer diese sieben Inhalte sauber umsetzt, schafft die Grundlage für alles Weitere, von der Google-Sichtbarkeit bis zum Ab-Hof-Verkauf.
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